Turia + Kant
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David Bloor Vier Vorlesungen zum Relativismus
Aus dem Englischen von Michael Schorner
Four Lectures on Relativism (unveröffentlicht)

Keine Denkrichtung wird so stark kritisiert wie der Relativismus. Nach Karl Popper führt Relativismus zu Gewalt, Joseph Ratzinger beklagt gar eine Diktatur des Relativismus und für Bertrand Russell ist er eine Form intellektueller Faulheit.

Diese Kritik setzt sich in den ‚Science Wars’ und Kulturkämpfen der Gegenwart fort. Den Relativisten werden Postmoderne Beliebigkeit, ein »Anything Goes« und die Leugnung der Realität unterstellt, ja sie werden sogar für Fake News und verlorene Unterscheidungen zwischen Fakt und Fiktion, Wahrheit und Irrtum, verantwortlich gemacht.

Ach, würden diese Kämpfer gegen den Relativismus nur die wunderbaren »Vier Vorlesungen« lesen! Aber im Gegensatz zu David Bloor scheuen sie die argumentative Auseinandersetzung.

David Bloor, Begründer des »Strong Program« der Wissenssoziologie, unternimmt eine Vorwärtsverteidigung des Relativismus. Er argumentiert für Wahrheit, Objektivität und Naturalismus und gegen jede Form von Verabsolutierung und Universalisierung. Es geht um Transparenz und nicht um Transzendenz.

David Bloor ist Professor Emeritus der University of Edinburgh und hat (zusammen mit Barry Barnes) das »Strong Program« der Wissensssoziologie begründet. Zu seinen Veröffentlichungen gehören: Knowledge and social imagery (1976, 2001), The Enigma and the Aerofoil (2011) und The Cambridge Cockpit and the Paradoxes of Fatigue (2025), alle bei der University of Chicago Press.

Ladenpreis:ca. 27,00€
ISBN:978-3-98514-150-0
Umfang: ca. 230 S.
Format: 12 x 20 cm
Umschlag:
Lieferbarkeit im Buchhandel :
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Erschienen:
Anmerkung:In Vorb. für Juli 2026.
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