Sarah Kofmans Denken der Aporie sucht nach Auswegen, wo es keine gibt. Wie kann man der Verzweiflung und dem Ersticken in intellektuellen, affektiven und existenziellen Sackgassen, in denen man steckt, entfliehen? Wie findet man Orientierung auf dem offenen Meer der Sprachwidersprüche? Und wie bahnt man sich immer wieder aufs Neue einen Weg in einem Gefilde, das keine Öffnung zuzulassen scheint?
In ihren Platon-Lektüren, in denen sie auf Schritt und Tritt den erbitterten Streit zwischen Philosophen und Sophisten nachzeichnet, vergegenwärtigt Kofman diesen Überlebenskampf zugleich komplex und dem Faden eine klaren Gedankens folgend.
In ihrer Auseinandersetzung mit dem griechischen Begriff der Aporia wird auch die Stimme des versteckten jüdischen Kindes vernehmbar, der Sarah Kofman, die in tödlicher Bedrohung, versteckt im besetzten Paris, Rettung fand in der Philosophie.
| Ladenpreis: | ca. 19,00€ |
| ISBN: | 978-3-98514-151-7 |
| Umfang: | ca. 140 S. |
| Format: | 12 x 20 cm |
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| Lieferbarkeit im Buchhandel : | |
| D, CH, EU: | nein |
| A: | nein |
| Erschienen: | — |
| Anmerkung: | In Vorb. für Okt. 2026. |