Turia + Kant
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Ansgar Mohnkern Gegen die Erzählung
Melville, Proust und die Algorithmen der Gegenwart

Gleich einer Zauberformel hat sich heute über viele Lebensbereiche die Vorstellung gelegt, dass alles eine Erzählung sei. Wo als ausgemacht gilt, dass die Erfahrung von Leben, Wissen und Handeln nur als ›Story‹ zu haben ist, verdeckt diese Vorstellung aber ihren ideologischen Kern. Dieser drängt auf Mitmachen und Weitermachen dort, wo ein Anhalten dringend nötig wäre.

Ansgar Mohnkern verfolgt Ordnungen der Erzählung von der Zeit der großen Romane (Melville und Proust) bis zur Welt der Algorithmen.

Er zeigt, wie diese Ordnungen daran mitwirken, dass das Leben, zumal das geglückte, heute mehr denn je in Frage steht. Dabei liefert Mohnkern die Kritik einer ideologischen Praxis unter der polemischen Formel: Gegen die Erzählung.

Ansgar Mohnkern lehrt Deutsche und Allgemeine Literatur an der Universität von Amsterdam. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze zu Literatur, Kultur und Philosophie. Bei Turia + Kant sind zuletzt erschienen Einer verliert immer: Betrachtungen zu Fußball und Ideologie (2023) und Kein richtiges Sterben im falschen Leben. Bilder eines Abschieds (2026).

Ladenpreis: 22,00€
ISBN:978-3-98514-037-4
Umfang: 197 S.
Format: 12 x 20 cm
Umschlag: Paperback mit Schutzumschlag
Lieferbarkeit im Buchhandel :
D, CH, EU: ok
A: ok
Erschienen:2021
Anmerkung:
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