Aurélie Pfauwadel diskutiert das Bestehen oder auch das das Fehlen von Normen, das Bedürfnis nach Normen und die Notwendigkeit, sich von ihnen zu lösen, anhand des Werks von Lacan und der Kritik von Foucault. In Zeiten der Stärkung von Minderheiten wird die Norm zu einem zentralen Anliegen und die Psychoanalyse eine Praxis, die radikal außerhalb der Normen steht. Sie löst sich aus dem binären Schema von Normalität und Pathologie, das der Medizin eigen ist und auf das Soziale übertragen wurde.
Mit ihrer doppelten Qualifikation als Psychoanalytikerin und Wissenschaftlerin hinterfragt Aurélie Pfauwadel den Prozess der sozialen Normierung, die Erfindungsgabe der Subjekte und die Regulierung, die dieser ermöglicht, im Lichte der Foucaultschen Kritik an der Psychoanalyse.
| Ladenpreis: | ca. 40,00€ |
| ISBN: | 978-3-98514-149-4 |
| Umfang: | ca. 400 S. |
| Format: | 16 x 24 cm |
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| Lieferbarkeit im Buchhandel : | |
| D, CH, EU: | nein |
| A: | nein |
| Erschienen: | — |
| Anmerkung: | In Vorb. für Okt. 2026. |